Kalorimeter  
 

Ein Kalorimeter ist ein Messgerät, das zur Bestimmung des Brennwertes und des Heizwertes eines Brennstoffes dient.

KAV siehe Konzessionsabgabe.
 

 

Kaverne siehe Erdgasspeicher.
 

 

Kehr- und Überprüfungsordnung KÜO
 

Die KÜO regelt die gesetzliche Kehr- und Überprüfungspflicht u.a. von Gasgeräten durch den Schornsteinfeger. Inhalt sind der Umfang der durchzuführenden Arbeiten und die dafür geltenden Fristen.

Kernkraftwerk Energieerzeugungsanlage mit Hilfe von Kernreaktoren
 

Ein Kernkraftwerk ist eine technische Anlage, in der Energie mit Hilfe von Kernreaktoren erzeugt wird. Diese Energie nennt man Kernenergie.
Über die Sicherheit von Kernkraftwerken war man bis zum Reaktorunfall 1986 in Tschernobyl weltweit überzeugt. In Deutschland befinden sich derzeit 19 Kernkraftwerke in Betrieb und bei ihnen sind die Sicherheitsstandards auch heute noch als bedenkenlos anzusehen.

Kessel Teil der Heizungsanlage
 

In dem Teil der Heizungsanlage, der sich "Kessel" nennt, erfolgt die Umwandlung des Einsatzbrennstoffes durch Verbrennung in Wärme. Der Kessel wird aus Guß, Stahl oder Edelstahl hergestellt. Während Gußkessel aus einzelnen Gliedern bestehen, die an Ort und Stelle montiert werden können, sind Stahl- und Edelstahlkessel geschweißt und werden komplett zur Baustelle geliefert. Der Bauart nach gibt es folgende Unterschiede:



a) SPEZIALKESSEL: Für entweder nur feste oder flüssige oder gasförmige Brennstoffe geeignet. Er hat einen optimalen Wirkungsgrad.



b) UMSTELLBRANDKESSEL: Können sowohl für feste als auch flüssige und gasförmige Brennstoffe verwendet werden. Die Umstellung von Brennstoffart auf die andere darf nur durch einen Fachmann erfolgen.



c) WECHSELBRANDKESSEL: Ermöglichen den Einsatz von zwei verschiedenen Brennstoffen ohne Umstellung der Anlage. Ein gleichzeitiges Verfeuern ist jedoch nicht statthaft.

Kesselwirkungsgrad  
 

Der Kesselwirkungsgrad ist das Verhältnis der an einen Wärmeträger abgegebenen Wärmemenge, zu der auf den Heizwert eines Brennstoffes bezogenen Wärmemenge. Dies bedeutet, dass bei einem Übergang an den Wärmeträger Verluste entstehen. Je höher diese Verluste, um so niedriger der Kesselwirkungsgrad.

Kilowattstunde siehe auch Maßeinheiten.
 

Die Kilowattstunde - kurz: kWh - ist die Einheit der Energie. Der Begriff wird vor allem in der Elektrotechnik angewandt. Ein 1000-Watt-Bügeleisen verbraucht beispielsweise in einer Stunde 1000 Watt-Stunden Strom, das entspricht einer kWh.



1 kWh = 60000 Ws (Wattsekunden)

Kissengas Restgasmenge aus Porenspeicher
 

Als Kissengas bezeichnet man die verbleibenden Restgasmenge in einem Porenspeicher, die den Mindestdruck aufrecht erhalten soll. Auf diese Weise hält es den Speicher jederzeit entnahmebereit, denn andrängendes Wasser würde die Gasentnahme beeinträchtigen.

Klärgas  
 

Klärgas ist ein Gas, das durch biologische Umwandlungsprozesse aus Abwässern entsteht. Es besteht zum größten Teil aus CH4 und CO2. Klärgas wird zur Erzeugung von Strom und Wärme verwendet.

Kleinflaschenanlage Anlagen zur Gasbereitstellung
 

Flüssiggas-Kleinflaschenanlagen sind Anlagen mit Kleinflaschen zur Gasbereitstellung. Kleinflaschen sind dabei Druckgasbehälter mit einem Füllgewicht bis 14 kg. In einer Wohnung dürfen sich höchstens 2 Kleinflaschen befinden, wobei in einem Raum nur eine Kleinflasche aufgestellt werden darf.

Kohlendioxid auch CO2
 

CO2 ist ein farbloses, nicht brennbares Gas. Es entsteht als Reaktionsprodukt von Kohlenstoff [C] und Sauerstoff [O2]. Es ist ein natürlicher Bestandteil der Luft. In Wasser gelöst bildet es Kohlensäure. Die vom Menschen bewirkte starke Zunahme der CO2 -Emissionen kann nach Meinung von Experten einen erheblichen Einfluss auf das Klima (Treibhauseffekt) haben.

Kohlenmonoxid Kohlenmonoxid ist ein giftiges Gas, dass bei unvollständiger Verbrennung entsteht.
 

Kohlenmonoxid (CO) entsteht im Wesentlichen bei der unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen. Eingeatmetes CO blockiert die Sauerstoffaufnahme in das Blut und führt je nach aufgenommener Menge zu Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen und Übelkeit. Größere Mengen führen zum Tod. Bedeutendster Verursacher der CO - Emissionen ist immer noch der Kraftfahrzeugverkehr.

Kombikraftwerk  
 

Ein Kombikraftwerk dient zur Erzeugung von Elektrizität. Es besteht aus einer Gasturbine mit Generator, in der die Abgase in einem Abhitzekessel Dampf erzeugen. Mit diesem Dampf wird danach in einer Dampfturbine mit Generator zusätzlich Strom erzeugt. Dies bedeutet, dass aus einem Verbrennungsvorgang über zwei unterschiedliche Turbinenarten Strom erzeugt werden kann.

Kombiwasserheizer Wärmeerzeuger
 

Ein Kombiwasserheizer ist ein Wärmeerzeuger der zum einen Wärme für die Beheizung von Räumen erzeugt und zum anderen zur Erwärmung von Trinkwasser dient. Er besteht aus einem Umlaufwasserheizer, in welchem ein Trinkwassererwärmer integriert ist. Dabei wird die Wärme des Verbrennungsgases oder die des Heizwassers über einen Wärmeübertrager an das zu erwärmende Trinkwasser abgegeben.

Kondensat entsteht durch Abkühlung von Wasserdampf unter den Taupunkt
 

Dieses fällt in einer Feuerungsanlage an, wenn der im Abgas vorhandene Wasserdampf durch Abkühlung unter den Taupunkt im flüssigen Aggregatzustand vorliegt. In konventionellen Heizungssystemen ist dies unerwünscht. In Brennwertanlagen ist die Kondensation die Quelle zur Nutzung der latenten Verdampfungswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes.

Kondensationswärme  
 

Die Kondensationswärme ist die sogenannte Enthalpie, die bei der Kondensation von Wasserdampf zu Wasser frei wird. Dies wird in der Brennwerttechnik – Brennwertkessel genutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen.

Kontamination  
 

Die Kontamination ist die Verunreinigung einer vorher reinen Bodenschicht mit anorganischen oder organischen Stoffen. Wird eine Kontamination mit gefährlichen und gesundheitsschädlichen Stoffen festgestellt, muss diese mit aufwendigen Entsorgungsprozessen gereinigt werden.

Konvektion Wärmeströmung
 

Konvektion bedeutet Wärmeströmung und beruht darauf, dass Gas bei hoher Temperatur eine geringere Dichte besitzt als bei niedriger Temperatur. Deshalb kommt es bei Temperaturunterschieden im Raum zu einer Luftströmung, bei der auch Wärme übertragen wird.

Konzessionsabgabe Entgelte der Versorger an die Gemeinden zur Nutzung öffentlicher Infrastruktur
 

Konzessionsabgaben sind Entgelte für die Einräumung des Rechts zur unmittelbaren Versorgung von Letztverbrauchern mit Gas, Strom und Wasser im Gemeindegebiet mittels Benutzung öffentlicher Verkehrswege für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen (§ 1 Abs. 2 der Konzessionsabgabenverordnung - KAV vom 09.01.1992).
Diese Entgelte sind in den allgemeinen Tarifpreisen enthalten und vom Versorgungsunternehmen an die entsprechenden Gemeinden abzuführen. Die Konzessionsabgabe wird nach Centbeträgen je gelieferter Kilowattstunde (Ct/kWh) bemessen.

Konzessionsabgabeverordnung siehe Konzessionsabgabe.
 

 

Konzessionsvertrag  
 

Der Konzessionsvertrag wir zwischen einer Gemeinde und einem Versorgungsunternehmen geschlossen, um abzusichern, dass eine Benutzung von öffentlichen Flächen für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen abgesichert wird.
vgl. Konzessionsabgabe.

Kraft-Wärme-Kopplung KWK - Erzeugung von elektrischen Energien und Wärme in einem Prozess
 

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) werden elektrische Energie und Wärme in einem gemeinsamen Prozess erzeugt. Mit der KWK wird beispielsweise in einem Blockheizkraftwerk ein höherer thermischer Wirkungsgrad erreicht, als bei der ausschließlichen Stromerzeugung. Somit liegt der Nutzungsgrad ungleich höher.

Kubik Maßeinheit
 

Kubik ist eine Vorsilbe mit der Bedeutung, dass die dahinterstehende Einheit in die 3. Potenz erhoben werden soll. Kubikmeter = m³, Kubikzentimeter = cm³. Man versteht Kubik als die Vorsilbe von Raummaßen. Unter einer Kubikzahl versteht man die 3. Potenz einer natürlichen Zahl.

Kugelgasbehälter  
 

Der Kugelgasbehälter ist ein Hochdruckgasbehälter, der zur Speicherung von Gas dient.
siehe auch Erdgasspeicher.

Kühlschrank Elektrogerät zur Vorratshaltung von Lebensmitteln mittels Kühlung
 

Ein Kühlschrank ist ein Elektrogerät, das zur kurzfristigen Vorratshaltung leicht verderblicher Lebensmittel dient. In ihm werden Lebensmittel bei einer konstanten Temperatur (zwischen 2° C und 9° C) kühl gelagert.
Viele Kühlschränke haben Verdampferfächer, so genannte Gefrierfächer, für die Lagerung von Tiefkühlkost. Sie sind mit einem 1- bis 4-Sterne-Symbol gekennzeichnet. Ein 3-Sterne-Gerät kann Lebensmittel länger konservieren als ein 2-Sterne-Gerät, ein 4-Sterne-Gerät kann Lebensmittel auch einfrieren.
Ein Kühlschrank sollte einmal pro Woche ausgewischt und die am Wärmetauscher entstandene Flüssigkeit entfernt werden. Kühlschränke ohne automatischen oder teilautomatischen Abtaumechanismus müssen abgetaut werden, sobald sich eine Reifschicht im Gefrierfach gebildet hat.



Im Inneren des Kühlschrankes befindet sich der Verdampfer (=eine Kühlschlange, langes Rohr). Im Verdampfer wird flüssiges Kältemittel eingespritzt und verdampft.
Dabei wird der Umgebung (dem Innenraum des Kühlschranks) Wärme entzogen. Diesen Effekt kann man an einer Gaskartusche für einen Sahnespender beobachten. Die Kartusche ist eiskalt bzw. vereist wenn man das unter Druck stehende Gas schnell aus der Kartusche herauslässt.
Auf der Rückseite des Kühlschrankes befindet sich der Verflüssiger (ebenfalls ein langes Rohr). In den Verflüssiger wird (kaltes) gasförmiges Kältemittel gepresst. Dabei wird das Gas und damit der Verflüssiger warm (heiß). Das Kältemittel wird durch den Druck und das Abgeben der Wärme an die Umgebung (Küche) flüssig.
Diesen Effekt (Erwärmung) kann man an einer Luftpumpe, besser an einem Kompressor beobachten.
Wenn man Verdampfer und Verflüssiger verbindet, hat man ein Kühlsystem (oder ein Heizsytem: Wärmepumpe).

KW Kilowatt
 

siehe Watt .

KWK-Gesetz Gesetz zum Schutz der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz)
 

Das KWK-Gesetz regelt die Abnahme und Vergütung von Strom aus Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK). Diese arbeiten auf Basis von Steinkohle, Braunkohle, Erdgas, Erdöl oder Abfall und werden von Energieversorgern zur Bereitstellung von Strom für Endverbraucher betrieben. Strom, der aus diesen Kraftwerken in das Netz eingespeist wird, ist nach §4 des KWK-Gesetzes zu vergüten.