|
|
|
| Backofen | Haushaltgargerät zum Backen, Braten und Grillen |
|
|
|
Ein Backofen ist ein elektrisch oder gasbetriebenes Gargerät zum Backen, Braten und Grillen von Lebensmitteln. |
|
|
|
|
|
|
|
| Balgengaszähler | siehe Gaszähler. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| bar | Der Druck in der Gastechnik wird üblicherweise in bar angegeben. |
|
|
|
"bar" ist die üblicherweise eingesetzte Einheit für den Druck. Nach den SI-Einheiten ist Pascal [Pa] die Einheit für Druck, doch auf Grund der kleinen Einheit wird bar verwendet. 1 bar = 100 000 Pa |
|
|
|
|
|
|
|
| Betreiber | Betreibt und wartet technische Anlagen |
|
|
|
Der Betreiber ist ein Unternehmen, welches die technischen Anlagen die zur Gasversorgung dienen betreibt und wartet. In den meisten Fällen ist das Versorgungsunternehmen und der Betreiber ein und das selbe Unternehmen. Es werden jedoch auch Serviceunternehmen für den Betrieb von Gasversorgungsanlagen herangezogen. |
|
|
|
|
|
|
|
| Betriebsbehälter | Druckgasbehälter |
|
|
|
Betriebsbehälter sind Druckgasbehälter, aus denen während des Betriebes der Gasgeräte Flüssiggas entnommen wird. |
|
|
|
|
|
|
|
| BGW | Abk. für Bundesverband deutscher Gas- und Wasserwirtschaft e.V. |
|
|
|
Der BGW ist die Vertretung der deutschen Gas- und Wasserversorgungsunternehmen in politischen, wirtschaftlichen, wirtschaftstechnischen und rechtlichen Fragen auf nationaler und internationaler Ebene. Die regionale Betreuung der Mitgliedsunternehmen und die Vertretung der Brancheninteressen in der Landespolitik werden durch Landesorganisationen wahrgenommen. Neben dem Leistungsspektrum des BGW im Bereich Marketing (Gemeinschaftsmarketing Erdgas, Durchführung von PR-Aktionen Gas und Wasser, Erarbeitung von Informationsmitteln, Zusammenarbeit mit Marktpartnern, Trinkwasserkampagne der Deutschen Wasserwerke), verfügt der BGW über zahlreiche Publikationen (BGW-Schriftenreihe). Darüber hinaus veranstaltet der BGW sowohl nationale als auch internationale Tagungen und Kongresse. (Informationen auch unter www.bgw.de) |
|
|
|
|
|
|
|
| BHKW | siehe Blockheizkraftwerk. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| BImSchV | Bundes-Immissionsschutzverordnung |
|
|
|
Die Bundes-Immissionsschutzverordnung legt u. a. die Grenzwerte für den Abgasverlust aller Heizungsanlagen fest. Generell heißt das, dass nicht mehr so viel Wärme ungenutzt durch den Schornstein entschwinden darf. Hiermit wird ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Viele ältere Anlagen, die diesen Anforderungen nicht mehr genügen müssen außer Betrieb genommen werden. Eine jetzt schon veraltete Heizungsanlage gegen eine neue auszutauschen, kommt nicht nur dem Klimaschutz zugute, sondern macht sich auch im Portemonnaie bemerkbar. Bis zu 30 Prozent der Energiekosten können durch eine neue Anlage eingespart werden. Besonders umweltfreundlich und Kosten sparend sind Gas-Brennwertheizungen, da bei dieser Technik auch die Abgaswärme ausgenutzt wird. |
|
|
|
|
|
|
|
| Biogas | Gas mit biologischen Ursprung, aus Vergärung |
|
|
|
Gas z.B. aus Bioabfallvergärungsanlagen, welches zur Erzeugung von Strom und Wärme verwendet wird. |
|
|
|
|
|
|
|
| Biomasse | organische Substanz |
|
|
|
Biomasse ist die gesamte durch Pflanzen oder Tiere anfallende/erzeugte organische Substanz. Beim Einsatz von Biomasse zu energetischen Zwecken - also zur Strom-, Wärme- und Treibstofferzeugung - wird zwischen nachwachsenden Rohstoffen oder Energiepflanzen und organischem Abfall unterschieden. |
|
|
|
|
|
|
|
| bivalent | Fahrzeug, das mit Erdgas und einer zweiten Kraftstoffart betrieben werden kann. |
|
|
|
Ein Fahrzeug, das mit Erdgas und einer zweiten Kraftstoffart betrieben werden kann, nennt man bivalent. Die zweite Kraftstoffart ist in den meisten Fällen Benzin. Dabei ist der Vorteil, dass auch Tankstellen ohne Erdgaszapfsäule, zur Betankung, genutzt werden können. Die Zwei-Kraftstoffvariante erhöht damit die Flexibilität. |
|
|
|
|
|
|
|
| Blockheizkraftwerk | BHKW |
|
|
|
Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) funktioniert nach dem ressourcenschonenden Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, das heißt, es produziert Strom und Wärme mit einem Gesamtwirkungsgrad von 80% bis 90%. Ein BHKW besteht grundsätzlich aus einem Verbrennungsmotor mit nachgeschaltetem Generator. Zur Spitzenlastabdeckung kann zusätzlich ein Kessel aufgestellt werden. Der mit dem erdgasbetriebenen Verbrennungsmotor direkt gekoppelte Generator erzeugt Strom, während das aufgeheizte Kühlwasser und die Abgaswärme des Motors zu Heizzwecken genutzt werden. Der Kessel wird im Spitzenbetrieb oder bei Ausfall der Motorenanlage für die Wärmeerzeugung eingesetzt. |
|
|
|
|
|
|
|
| Bohrinsel | siehe Bohrung. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Bohrlochspülung | Spülung nach der Bohrung |
|
|
|
Die Spülung bringt das Bohrklein zutage. Dieses wird auf einem Sieb aufgefangen, während die Spülung selbst erneut ihren Kreislauf Pumpe ? Bohrgestänge ? Meißel ? Ringraum ? Schüttelsieb antritt. Sie stützt dabei laufend die Bochlochwand ab und hält ungewollte Zuflüsse an Öl, Gas und Wasser zurück. |
|
|
|
|
|
|
|
| Bohrung | Einbringen eines Meißels in das Erdreich bis zur Erdgaslagerstätte |
|
|
|
Um das in geologischen Strukturen eingeschlossenen Erdgas zu fördern, werden Bohrungen bis zu den Lagerstätten durchgeführt. Die Bohrungen werden überwiegend in einem so genannten Rotary - Bohrverfahren ausgeführt. Dabei wird ein drehender Meißel (rotierend) an einem Gestänge in das Erdreich eingebracht. Je tiefer die Bohrung wird, um so mehr Gestängerohre werden als Verlängerung angeschraubt. Die einzelnen Gestängerohre haben dabei eine Länge von 9 m. Bei den Bohrungen werden etwa 50 - 250 Umdrehungen erreicht. Das Bohrgestänge hängt an einem Flaschenzug, der an der Turmkrone des 30 m - 40 m hohen Bohrturms hängt. Im Inneren des Bohrgestänges wird Spülflüssigkeit übertragen, die zum Austrag des Bohrkleins (aufgebohrtes Bodenmaterial) und zur Kühlung des Meißels verwendet wird. Die Bohrlochwand wird mit Zementschlamm verfestigt, um Futterrohr zu verankern und das Eindringen von Öl und Gas zu verhindern. Nach dem Abschluss der Bohrungen wird ein Steigrohr installiert und mit Gummimanschetten gegen das umgebende Gebirge abgedichtet. Danach wird mit einer Perforationskanone (Stahlrohr mit mehreren Sprengladungen) die Öffnung zwischen der Erdgaslagerstätte und dem Steigrohr hergestellt. Das Erdgas tritt mit Überdruck in das Steigrohr und kann gefördert werden. Die Förderung erfolgt auf sogenannten Bohrinseln mit einer schwimmenden Plattform, auf welcher sich der Bohrturm befindet. Die Bohrinsel ist bis zu einer Wassertiefe von ca. 100m mit Stützbeinen und bis 300 m als Halbtaucher ausgebildet. Bei der Halbtaucherausführung ist aus Stabilitätsgründen der größere Teil unter Wasser und mit Ankern am Meeresgrund befestigt. Bis zu einer Wassertiefe von 3000 m werden Bohrschiffe eingesetzt, die mittels computergesteuerter Schiffsantrieben auf Position gehalten werden. |
|
|
|
|
|
|
|
| Braunkohle | fossiler Brennstoff |
|
|
|
Braunkohle ist ein fester fossiler Brennstoff. Er bildete die Grundlage der Industrialisierung und ist auch heute noch ein wichtiger Energieträger für die Strom- und Wärmeerzeugung. In Ostdeutschland bringt die Verbrennung von Braunkohle mit höchstens 35 Prozent brennbaren Bestandteilen sowie einer Reihe unerwünschter Begleitstoffe wie Schwefelverbindungen eine hohe Umweltbelastung mit sich, die wirksam nur in Kraftwerken großtechnisch reduziert werden kann. Die Umweltverträglichkeit wurde hier durch Rauchgasreinigung sowie Reststoffverwertung erheblich verbessert. Entstanden ist die Braunkohle vor einigen Millionen Jahren im Laufe von Jahrtausenden unter Luftabschluss und hohem Druck aus Pflanzenresten. |
|
|
|
|
|
|
|
| Brenner | Bauteil zur Bildung von Gas-Luft-Gemisch |
|
|
|
Der Brenner ist ein Teil des Gasgerätes. Er setzt die im Brennstoff gebundene Energie durch Verbrennung mit Luftsauerstoff in Wärme um, die direkt oder indirekt mittels Wärmeträger (Luft oder Wasser) genutzt werden kann. Nach der Art der Verbrennungsluftzuführung unterscheidet man z.B. atmosphärische Brenner und Gebläsebrenner. |
|
|
|
|
|
|
|
| Brennerarten | Unterscheidung verschiedener Brenner |
|
|
|
Es werden Brenner ohne Gebläse und Brenner mit Gebläse eingesetzt. Bei einem Brenner ohne Gebläse wird die Verbrennungsluft durch das ausströmende Brenngas und thermischen Auftrieb im Gasgerät angesaugt. Bei Brennern mit Gebläse wird die Verbrennungsluft mit einem Gebläse zugeführt. Eine weitere Brennerart ist der vollständig vormischende Brenner, bei dem die notwendige Verbrennungsluft vollständig mit dem Brenngas vorgemischt wird, bevor es zur Verbrennung kommt. |
|
|
|
|
|
|
|
| Brenngas | Erdgas, Propan, Butan, Wasserstoff, Stadtgas, Deponiegas |
|
|
|
Brenngase sind Gase oder Gasgemische die in einem ganz bestimmten Mischungsverhältnis mit Sauerstoff oder Luft brennbar sind. Sie werden hauptsächlich zur Wärmeerzeugung oder für industrielle Zwecke eingesetzt. Brenngas sind z.B. Erdgas, Propan, Butan, Wasserstoff, Stadtgas, Deponiegas. Im internationalen Gebrauch sind folgende Bezeichnungen für verschieden Brenngase üblich. |
|
|
|
|
|
|
|
| Brennstoffzellen | Aggregat zur Strom- und Wärmeerzeugung |
|
|
|
Die Brennstoffzelle ist ein Aggregat, in dem - mit hohem Wirkungsgrad und daher geringerem CO2-Ausstoß - aus chemischer Energie (in Form von Erdgas, Methanol, Benzin usw.) Strom und Wärme erzeugt wird. Die direkte Umwandlung in elektrische Energie und Wärme erfolgt dabei in einer kontrollierten Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff; als Endprodukt entsteht im wesentlichen Wasserdampf, der im Unterschied zu anderen Abgasen kein Kohlendioxid enthält und somit nicht zum Treibhauseffekt beiträgt. Zur Zeit werden mehrere erdgasbetriebene Brennstoffzellen bei Energieversorgungsunternehmen getestet, um diese umweltschonende Technik weiter zu entwickeln und Aussagen über die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit zu erhalten. Die Brennstoffzelle für Pkw und Autobusse befindet sich ebenfalls in der Entwicklung. Der Antrieb der Fahrzeuge erfolgt dabei über einen Elektromotor, den die Brennstoffzelle mit Strom versorgt. |
|
|
|
|
|
|
|
| Brennwert | Ho,n |
|
|
|
Der Brennwert (Ho,n) eines Gases ist die Wärme, die bei vollständiger Verbrennung eines Kubikmeters Gas - gerechnet im Normzustand - frei wird, wenn die Anfangs- und Endprodukte bei gleichbleibendem Druck eine Temperatur von 25°C haben und das bei der Verbrennung entstandene Wasser flüssig vorliegt. |
|
|
|
|
|
|
|
| Brennwertfaktor | gibt den Wärmeinhalt je Kubikmeter Gas an |
|
|
|
Unter Bezugnahme auf die Bundestarifordnung Gas und das Gesetz über Einheiten im Messwesen wurde in den 60er Jahren von der volumetrischen (m³) zur thermischen (kWh) Abrechnung von Gas übergegangen. |
|
|
|
|
|
|
|
| Brennwertgeräte | Wärmeerzeuger |
|
|
|
Mit Brennwertgeräten wird die Möglichkeit genutzt, aus dem Brennstoff mehr Energie zu gewinnen, als es mit konventionellen Kesseln denkbar war. Dieser Mehrwert wird aus der Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes gewonnen. Dabei sinkt die Abgastemperatur von bisher üblichen 160 °C auf ca. 30 °C bis 40 °C. |
|
|
|
|
|
|
|
| BSFM | Bezirksschornsteinfegermeister |
|
|
|
Abkürzung für Bezirksschornsteinfegermeister. Bei Fragen zum Schornstein und zur Abgasabführung ist Ihr Bezirksschornsteinfegermeister (BSFM) der richtige Partner. Er nimmt u.a. auch die gesetzlich vorgeschriebenen Abgasmessungen vor. |
|
|
|
|
|
|
|
| Butan | Brenngas |
|
|
|
(C4H10) Butan ist ein farbloses, geruchloses und brennbares Flüssiggas. Es reagiert mit Sauerstoff bzw. Luft zu Kohlendioxid und Wasser. Bei der unvollständigen Verbrennung entsteht zudem noch Ruß. Butan wird in großen Mengen bei der Eröl- und Erdgasdestillation gewonnen. Genutzt wird es meist als Campinggas, als Heizgas im Labor und in Haushalten, zur Herstellung von Buten, als Kältemittel in der Industrie und als Treibmittel in Spraydosen. |
|
|
|
|